Unsere Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt das Ziel, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Umwelt, Wirtschaft und sozialen Belangen zu schaffen. Der verantwortungsbewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie soziale Gerechtigkeit sind feste Bestandteile unseres täglichen Handelns. Dabei überprüfen und entwickeln wir unsere Strategie regelmäßig weiter und orientieren uns an internationalen Rahmenwerken wie den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.
Auch entlang unserer Lieferketten übernehmen wir Verantwortung. Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) verpflichtet Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards. Die Wolf Firmengruppe setzt diese Anforderungen konsequent um und engagiert sich für eine transparente, nachhaltige und verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit ihren Partnern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Grundsatzerklärung zum LkSG.
Ein zentraler Bestandteil dieses Verständnisses ist unser Code of Conduct (CoC). Er definiert die grundlegenden Prinzipien und Mindeststandards für verantwortungsvolles Handeln in der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und basiert auf international anerkannten Standards. Hier können Sie unseren Code of Conduct in deutscher und englischer Sprache herunterladen.

Angestrebtes Nachhaltigkeitsziel:
Reduktion der CO2-Emmisionen im Scope 1 & 2 um 75 % (tCO2e / 1000 t Produkt) bis 2035 bezogen auf das Basisjahr 2023.
Zielerreichung: bis Ende 2035
Aktueller Stand:
2023: 311,3 tCO2e / 1000 t Produkt (Scope 1 + 2)
2024: 353,8 tCO2e / 1000 t Produkt (Scope 1 + 2)
2025: 324,55 tCO2e / 1000 t Produkt (Scope 1 + 2)
Meilensteine:
Bis Ende 2026: Erstellung von Transformationsplänen
Bis Ende Q4/2026: Ableitung konkreter Maßnahmen aus den Plänen
Bis Ende 2027: Nutzung verbleibender Abwärmepotenziale zur Wärmeerzeugung und Reduktion des Erdgasverbrauchs


Wir nutzen geschlossene Kühlwasserkreisläufe, führen ein Abwassermanagement, trennen Wertstoffe systematisch und führen sie dem Recyclingprozess zu. Wir arbeiten mit Forschungseinrichtungen zusammen, um vorbeugende Strategien in Bezug auf Lebensmittelverschwendung zu entwickeln und Verbraucherinnen und Verbraucher für Lebensmittelverluste zu sensibilisieren (z.B. Intelli-Pack).


Aufgrund fehlender Alternativen setzen wir zum jetzigen Zeitpunkt auf die
Reduktion bewährter Verpackungsmaterialien. Dabei steht Produktsicherheit für uns an erster Stelle. Wir führen umfassende Tests mit voll recyclingfähigen PP-Folien für unsere Wurstprodukte durch. Die Schalen und Beutel zur Verpackung sämtlicher Convenience-Produkte stellen wir sukzessive auf Monomaterial (Polypropylen) um. Die Verpackungen werden damit voll recyclingfähig. Wir nehmen am Dualen System für die Verwertung von Verkaufsverpackungen des Grünen Punkt teil und konnten dadurch eine Menge an CO2 vermeiden, die der Menge entspricht, die über 82 ha Wald in einem Jahr aus der Luft filtern.


Angestrebtes Nachhaltigkeitsziel:
Einführung eines standortübergreifenden, nachhaltigen Produktionsreportings zur Steuerung einer ressourcenschonenden Kapazitätsplanung sowie effizienter Produktionsprozesse.
Zielerreichung: bis Ende 2026
Aktueller Stand (2025): Umsetzung in 8 von 17 Abteilungen
Meilensteine:
Bis Ende 2026: Umsetzung in allen Abteilungen (100 %)
Positive Effekte des Produktionsreportings:
✔ Verbesserte Produktionsplanung und Disposition
✔ Minimierung von Produktionsausfällen und Maschinenstillständen
✔ Reduktion von Lebensmittelverlusten (Food Waste)
✔ Optimierter Einsatz von Ressourcen wie Material, Energie und Personal
✔ Steigerung der Produktionskapazität durch effizientere Abläufe
✔ Förderung eines nachhaltigen und wirtschaftlich stabilen Wachstums
✔ Stärkere Unabhängigkeit von kostenintensiven externen Softwarelösungen




Angestrebtes Nachhaltigkeitsziel:
Reduktion der Unfallquote auf einen Wert unter 40 (Anzahl Unfälle / 1000 Mitarbeiter) bis zum Jahr 2030.
Zielerreichung: bis Ende 2030
Aktueller Stand:
2023: 44 Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter
2024: 45 Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter
2025: 42,20 Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter br>
Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit am Standort Schmölln im Oktober 2025
Meilensteine:
Bis Mitte 2027: Ausbildung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit in Schwandorf

